Friction Loss and Vibration Reduction
Reibungsreduktion in Motoren und Antrieben bewirkt direkt eine Reduktion von Verbrauch und Emissionen. Die Modellierung der physikalischen Vorgänge in Reibkontakten stellt hohe Anforderungen, da sowohl mikroskopische Oberflächenbeschaffenheit als auch makroskopische dynamische Vorgänge zu berücksichtigen sind. Für Strukturdynamik und Akustik haben Reibungseffekte zwei wichtige Konsequenzen. Einerseits ist der Reibungsverlust in Verbindungen (z.B. Schweißnähten) und Dichtungsflächen erwünscht, da er die Dissipation der akustischen Energie unterstützt. In bestimmten Teilen des Antriebsstrangs (Kupplungen, Bremsen) können hingegen selbsterregte Schwingungen auftreten und spezielle Geräuschphänomene verursachen. Verfeinerte Modelle sind dazu geplant, um diese Effekte zu klären.
